BBC Tomorrow’s World berichtet über die neuesten Flachbildschirme
„It’d be nice if you could get a TV flat enough to hang like a picture, …“, aber so weit war die Technik damals noch nicht.
Peter Macann präsentiert in Tomorrow’s World am 27. Januar 1983. einige der neuesten Entwicklungen in der Flachbildschirmtechnologie.
Der Miniaturfernseher Sony Watchman nutzt eine herkömmliche seitlich am Bildschirm angebrachte Kathodenstrahlröhre, ein Spiel verwendet Flüssigkristallanzeigen (LCDs), die weniger Strom verbrauchen, aber auch sehr langsam reagieren.

Video: BBC Tomorrow’s World Archive, YouTube
Auch wenn es in diesem Bericht nicht primär um Heimcomputer oder Videospiele geht, sehenswert ist er auf jeden Fall.
Bild: BBC Archive
Tipp: Der Familiencomputer
Zur selben Zeit, als der nordamerikanische Markt 1983 fĂĽr Videospiele einbricht, beginnt das japanische Unternehmen Nintendo, das zuvor schon mit Donkey Kong 1981 bekannt geworden ist, damit den Markt mit einer neuen Konsole wieder aufzubauen.
Mehr ĂĽber den Family Computer in diesem Beitrag.
Tipp: Der groĂźe Videospiele-Crash
Kommerzielle Videospiele gibt es nun seit über 12 Jahren und während dieses wie eine wunderbar lange Zeit aussieht, ist es eine unglaublich kurze Zeit für eine Industrie, die erst entstanden ist und schließlich den Markt auf dem Unterhaltungssektor komplett dominiert. Aber wenn man jetzt denkt, der Aufstieg verlief schnell, bis zum kompletten Untergang brauchte es nur 6 Monate.
Zum Artikel: Heimvideospiele – Der groĂźe Videospiele-Crash!
Vor 50 Jahren: Apple beginnt den Apple I zu verkaufen
Schon 1975 wollte Steve Wozniak einen eigenen Heimcomputer am Homebrew Computer Club in Palo Alto entwickeln. Zuerst schaute er sich den Intel 8080 (das Herz des MITS Altair) an. Aber der Preis von $179 war viel zu hoch. Auch eine andere Alternative, der Motorola 6800, war zu teuer. Er und sein Freund Allen Baum entdeckten aber noch einen anderen Chip, der fast gleichwertig mit dem 6800 war, aber anstelle der $175 nur $25 kostete: Der 6502 von MOS Technology.
Wozniak entschied sich für den 6502 und schrieb einen BASIC Interpreter für diesen Chip. Als er den Interpreter endlich fertig stellt, begann er damit den Rechner zu entwerfen, auf dem der Interpreter laufen sollte. Bis auf ein paar Änderungen im Timing, konnte er die Hardware verwenden, die er zuvor schon auf Papier für den 6800 entworfen hatte.
Der gesamte Rechner befand sich auf einer Platine. Wozniak verwendete zwei 256×4 PROM um ein 256 Byte groĂźes Programm, den „Monitor“, zu speichern, das die Tastatur ĂĽberwachte, wenn der Rechner angeschaltet wurde. Es erlaubte gerade einmal Hex-Codes einzulesen, einen Speicherbereich zu untersuchen und ein Programm zu starten.
Der Rechner stellte keine Grafik und keine Farben dar und gab auch keinen Ton aus. Es gab nur einen einzigen Erweiterungsslot, fĂĽr den noch keine Hardware existierte. Das Board war ca. 6″ x 8″ groĂź und verfĂĽgte ĂĽber 40 Chips. Da der Rechner auch BASIC Programme laufen lassen konnte, erregte er bei seiner Vorstellung einiges an Aufmerksamkeit.
Jobs knüpfte Kontakte mit Paul Terrell dem Besitzer eines neuen Computerladens The Byte Shop. Dieser bekundete Interesse an dem neuen Computer, der später als Apple I bekannt wurde, wollte ihn aber nur als vollständiges System verkaufen aber dann gleich 50 Stück bestellen. Nach einigen schlaflosen Nächten, lieferten Jobs und Wozniak die Rechner aus und obwohl diesen ein Netzteil, Tastatur und Monitor fehlen, kaufte Terrell sie wie versprochen. Der Apple I wurde im July 1976 für $666.66 angeboten und bis auf 25 Stück werden 200 Einheiten in einem Zeitraum von 10 Monaten verkauft.
Mehr ĂĽber Apple und den Apple I gibt es in diesem Beitrag.
Tipp: Ein letztes Hurra
Mit einem Gesamtumsatz von ca. 950 Milliarden Dollar im Jahre 1982, ist es kein Wunder, dass Firmen immer noch versuchen in das Geschäft mit den Konsolen einzusteigen. Atari beherrscht zwar 2/3 des Markts, aber das hält andere Firmen nicht von einem Versuch ab dort ebenfalls Fuß zu fassen und Atari nicht, kräftig zu stolpern.
Zum Artikel: Heimvideospiele – Ein letztes Hurra!
Tipp: Anwerber auf den Thron
Der Videospielemarkt wird von Atari dominiert, aber das VCS altert. Viele Systeme versuchen gegen das VCS anzukommen – und verlieren!
Zum Artikel: Heimvideospiele – Anwerber auf den Thron
45 Jahre TI 99/4A
Der TI-99/4A wurde am 31.5.1981 auf der Sommer CES in Chicago vorgestellt. Im Prinzip war der Rechner von der Leistung sehr fortschrittlich, er hatte jedoch einige Designschwächen: Der Rechner verwendete zwar den TMS9900, einen echten 16-Bit-Prozessor, der mit 3,3 MHz getaktet wurde, womit der Prozessor, verglichen mit anderen Rechnern, zwar sehr schnell war, das Basic war aber trotzdem langsamer als das des C64. Da das BASIC auch nicht besonders gut war, wird später ein Extended Basic-Modul von Texas Instruments angeboten.
FĂĽr den TI-99/4A gab es einige interessante Erweiterungen, u.a. einen Sprachsynthesizer und ein Expansion System. Das Expansions System besaĂź ein eingebautes 5,25″ Diskettenlaufwerk mit 80 KByte Speicherkapazität und acht Slots fĂĽr Erweiterungskarten (einer war fĂĽr das Diskettenlaufwerk und ein zweiter fĂĽr das TI-Interface bereits belegt).
Mehr ĂĽber Texas Instruments und den TI/994A gibt es in diesem Beitrag.
Bild: TI/994A, Wikimedia, CC-BY-SA, Rama
MAME/MESS 0.288 veröffentlicht
Heute wurden eine neue Version des MAME (Multiple Arcade Machine Emulator) / MESS (Multiple Emulator Super System) veröffentlicht.
Auf der MAME Homepage stehen wie immer die Binaries zum Download bereit.